Was will die Vereinigung?

Zweck der Vereinigung ist es, durch Sicherung der Qualität und Unabhängigkeit der Abschlussprüfung einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung bei prüfenden Berufen zu leisten.

Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind:

Beschreibung des Ausbildungsweges

Die Qualität der Genossenschaftsrevision wird u.a. durch die in Übereinstimmung mit den Richtlinien der europäischen Union verpflichtende Aus- und Fortbildung der Revisoren gewährleistet. Um Genossenschaftsrevisionen eigenverantwortlich und selbstständig durchführen zu können, müssen Revisoren eine mindestens dreijährige praktische Revisionstätigkeit als Revisionsanwärter nachweisen. Im Anschluss daran müssen im Rahmen eines kommissionellen Prüfungsverfahrens mehrere schriftliche Klausuren positiv abgelegt werden. Nach positivem Abschluss der Klausuren ist eine mündliche kommissionelle Prüfung zu absolvieren. Erst danach haben die Revisionsanwärter einen Anspruch darauf, in die offizielle Liste der zugelassenen Revisoren eingetragen zu werden, welche künftig von der Vereinigung österreichischer Revisionsverbände geführt wird. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Revisoren selbstständig und eigenverantwortlich Genossenschaftsrevisionen durchführen. In der Folge sind laufend Fortbildungen vorgesehen, die im Rahmen der externen Qualitätssicherung auch einer Überprüfung unterliegen.

Worum geht es im Abschlussprüfungs-Qualitätssicherungsgesetz?

Abschlussprüfer, Prüfungsgesellschaften und die für Zwecke der Qualitätssicherung als Prüfungsgesellschaften geltenden Revisionsverbände haben nach dem A-QSG Maßnahmen zu setzen, die eine hohe Qualität und eine laufende Verbesserung der Qualität der von ihnen durchzuführenden Prüfungen gewährleisten. Dies umfasst insbesondere Maßnahmen zur Wahrung der Unabhängigkeit, zur Auswahl und Beaufsichtigung der Mitarbeiter, zu deren Aus- und Weiterbildung und zur qualitativ hochwertigen Abwicklung von Pflichtprüfungen. Alle diese Maßnahmen und der gesamte Prüfungsbetrieb sind mindestens alle sechs Jahre, bei Prüfung besonders bedeutsamer Unternehmen sogar alle drei Jahre, durch externe Qualitätsprüfer zu überprüfen. Diese externen Qualitätsprüfer werden aufgrund eines Dreiervorschlages vom Arbeitsausschuss für externe Qualitätsprüfungen bestellt. Auf Basis ihres Prüfberichts wird die erfolgreiche Teilnahme an der externen Qualitätsprüfung vom Arbeitsausschuss bescheinigt, mit Auflagen bescheinigt oder versagt.

  • Vertretung der Mitglieder in nationalen und internationalen Organisationen
  • Mitarbeit im Rechnungslegungsbeirat